Team

Queertactics: Team

Foto © Jana Madzigon

Gabi Frimberger, Dagmar Fink, Katja Wiederspahn (vlnr)

DAGMAR FINK

Ich habe in Basel in Gender Studies promoviert und beschäftige mich als Literatur- und Kulturwissenschafterin ausgiebig mit Fragen der Repräsentation, gerade der Darstellung von Geschlechtern, Sexualitäten, Rassifizierungen, von unterschiedlichen Körpern und unterschiedlichen natio-ethno-kulturellen wie auch sozialen Herkünften. Mit Katja Wiederspahn verbindet mich nicht nur Freund:innenschaft, sondern auch die jahrelange Zusammenarbeit im queer_feministischen Übersetzungskollektiv gender et alia. Mit Gabi Frimberger teile ich außer der Leidenschaft für queer_feministische Filme die Liebe zum Rudern. Akademisch-aktivistisch engagiere ich mich im Beirat des Verbands feministischer Wissenschafter:innen und als Obperson der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung.

GABI FRIMBERGER

Im Jahr 2004 gründete ich die FrauenFilmTage mit dem Wunsch, in Österreich ein feministisches Filmfest zu etablieren. Aus einer eintägigen Veranstaltung mit 8 Filmen wurde sehr schnell ein einwöchiges Frauenfilmfest mit internationalen Dokumentar- und Spielfilmen. Herausfordernd waren neben Organisation und Finanzierung die Filmauswahl, die Pressebetreuung und die Berücksichtigung der vielfältigen Zuschauer*Inneninteressen. Dafür war es hilfreich, dass ich längere Zeit Erfahrung im Marketing- und Finanzierungswesen gesammelt hatte. Neben dem Festivalbetrieb frönte ich auch einige Jahre meine Kaffeeleidenschaft mittels einer kleinen Kaffeeküche, die sich schnell zu einem Kultur-Café entwickelte. Mit Dagmar verbindet mich seit einigen Jahren die Freude am Wassersport, und mit ihr und Katja die Freude und die Neugierde an queer-feministischen Filmen.
(im Team bis Ende Juni 2021)

KATJA WIEDERSPAHN

In Frankfurt am Main habe ich Philosophie und Filmwissenschaft studiert und in Berkeley, Kalifornien Gender Studies. Nach langjähriger Arbeit mit der freien Tanztheatertruppe Laokoon Dance Group  zog es mich in den frühen 1990ern zum Kino hin, ihm bin ich seitdem leidenschaftlich verfallen. Das Kino ist Passion, Hobby, Broterwerb, Cruising-Ort, Lehr- und Theoriewerkstatt für mich – und noch viel mehr. Von der Tanztheater-Arbeit wiederum ist mir die Liebe zum Tanzen geblieben, die ich allerdings viel zu wenig verfolge. Als Übersetzerin – vor allem als Mitglied des queer_feministischen Übersetzungskollektivs  gender et alia und gemeinsam mit Dagmar Fink – liebe und schätze ich die Arbeit am Begriff und die kollektive Auseinandersetzung mit Sprache, als Filmfestivalarbeiterin u.a. gemeinsam mit Dagmar Fink und Gabi Frimberger einfach alles, was das Kino als öffentlicher, gemeinsam geteilter, ja kollektiver Erfahrungs- und Diskussionsraum zu bieten hat.