FRAMING AGNES

Queertactics: Framing Agnes

In den späten 1950er Jahren wandte sich eine Frau namens Agnes an das UCLA Medical Center in Los Angeles, die eine geschlechtsangleichende Operation vornehmen lassen wollte. Ihre Geschichte sollte Jahrzehnte lang als singulärer Ausnahmefall gesehen werden und das Verständnis von Transgender bis weit in die 1990er Jahre prägen, – bis die Filmemacher*innen Chase Joynt und Kristen Schilt begannen, in den Archiven nach Agnes zu fahnden und zahlreiche Fallstudien zu gender-nonconforming oder Transpersonen zutage förderten, die bis in die 1950er Jahre zurückreichen. FRAMING AGNES präsentiert eine Auswahl an Gesprächen aus diesen Fallstudien in einer Reinszenierung zeitgenössischer Transaktivist*innen und tritt so in eine vielstimmige Diskussion ein über Definitionen und Projektionen von Sexualität und Geschlecht nicht nur in den 1950er Jahren. (Eine Langfilm-Version der Arbeit ist im Entstehen.)

ÖSTERREICHPREMIERE

Chase Joynt, Kristen Schilt, USA 2018
19 min, Kurzfilm

Originalsprache: Englisch
Untertitel: nein

Mit: Zackary Drucker, Angelica Ross, Silas Howard, Max Wolf Valerio

Weltvertrieb: Samantha Curley

Standbild aus „Framing Agnes“, © Chase Joynt, Kristen Schilt

29.1. | 18:00 | Admiralkino